SprichMal für Anwältinnen und Anwälte
Die Anwaltschaft ist der Berufsstand mit der längsten Diktier-Tradition — und zugleich der, in dem das klassische Diktat stirbt: Das Sekretariat, das Bänder abtippte, gibt es in kleinen Kanzleien kaum noch. SprichMal schliesst diese Lücke: diktieren wie früher, aber das strukturierte Dokument entsteht ohne Schreibkraft.
Der Kanzlei-Alltag in Dokumenten
Eine Anwältin produziert an einem normalen Tag mehr Dokumente als fast jeder andere Beruf: Telefonnotizen nach jedem Klientenanruf, Aktennotizen nach Besprechungen, Briefe an Gegenparteien, interne Memos zur Fallstrategie. Fast alle folgen wiederkehrenden Strukturen — und fast alle entstehen heute durch Tippen, weil die klassische Kette Diktat → Sekretariat → Reinschrift in kleinen und mittleren Kanzleien nicht mehr existiert.
Dabei ist das Diktat der Anwaltschaft in Fleisch und Blut übergegangen: Kaum ein Berufsstand formuliert mündlich so präzise. SprichMal setzt genau dort an — mit einem Unterschied zum alten Band: Heraus kommt nicht Text zum Nachbearbeiten, sondern das strukturierte Dokument. Aus dem gesprochenen "Telefonat mit Klient Meier heute 14 Uhr, zwanzig Minuten, Thema Vergleichsofferte der Gegenseite, er will das Angebot ablehnen, ich habe von einem Prozessrisiko von etwa dreissig Prozent gesprochen, nächster Schritt: Ablehnungsschreiben bis Freitag" wird die formatierte Telefonnotiz mit Datum, Dauer, Inhalt und Pendenz — ablagefertig für Dossier und Leistungserfassung.
Vertraulichkeit: die Frage zuerst stellen, nicht zuletzt
Für Kanzleien ist nicht die Zeitersparnis die erste Frage, sondern: Wem gebe ich Mandatsinhalte? Diese Frage verdient eine ehrliche Antwort statt eines Marketing-Slogans. SprichMal speichert Dokumente verschlüsselt in der EU (Frankfurt), trainiert keine KI-Modelle mit deinen Inhalten und legt die eingesetzten KI-Auftragsverarbeiter vollständig in den AGB offen — darunter auch US-Anbieter für Transkription und Textgenerierung, mit entsprechenden Vertragsgarantien. Wer eine reine Schweiz-Verarbeitung zwingend braucht, findet am Markt spezialisierte Anbieter dafür; wer strukturierte Dokumente, Mundart-Diktat und ein transparent dokumentiertes Setup will, findet sie hier. Diese Offenheit ist Absicht: Eine Kanzlei soll ihre Sorgfaltsprüfung mit vollständigen Informationen machen können.
Was die Kanzlei konkret gewinnt
Der messbare Hebel liegt in den kleinen Dokumenten, nicht in den Schriftsätzen: Eine Kanzlei mit fünfzehn Klientenkontakten pro Tag erzeugt fünfzehn Notiz-Pflichten. Werden sie diktiert statt getippt, spart das pro Notiz konservativ zehn Minuten — und, oft wichtiger: Die Notizen existieren überhaupt. Vollständige Akten bedeuten belastbare Leistungserfassung, sauberere Übergaben bei Stellvertretung und ein Dossier, das auch nach zwei Jahren Auskunft gibt. Mit dem Dokumenten-Chat lässt sich das Dossier zudem befragen: "Was habe ich Meier im März zur Vergleichsofferte geraten?" — die Antwort kommt aus deinen eigenen Notizen.
5 Fakten, die nur für Anwältinnen und Anwälte in Schweizer Kanzleien gelten
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Anwältinnen und Anwälte unterstehen dem strafbewehrten Berufsgeheimnis: Wer es verletzt, wird auf Antrag mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 321 StGB) — und der Tatbestand erfasst ausdrücklich auch Hilfspersonen, also jede Stelle, die Mandatsinhalte verarbeitet.
Quelle: Art. 321 StGB (SR 311.0), Fedlex
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Das Anwaltsgesetz verpflichtet zur sorgfältigen und gewissenhaften Berufsausübung (Art. 12 lit. a BGFA); das Berufsgeheimnis gilt nach Art. 13 BGFA zeitlich unbegrenzt, und Anwältinnen sorgen dafür, dass auch ihre Hilfspersonen es wahren.
Quelle: Art. 12 BGFA (SR 935.61), Fedlex
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Kanzleien rechnen nach Aufwand ab — und unerfasste Leistung ist verlorenes Honorar: Die Telefonnotiz, die nie geschrieben wird, ist zugleich die Leistung, die nie verrechnet wird.
Quelle: Honorarpraxis nach Aufwand (Kanzleiorganisation); redaktionelle Einordnung
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Für Klientengespräche in Mundart gab es bisher keine Diktier-Abkürzung: Klassische Spracherkennung für Juristen ist auf Hochdeutsch trainiert — SprichMal transkribiert Schweizerdeutsch und liefert die Aktennotiz trotzdem auf Hochdeutsch.
Quelle: Produktfunktion sprichmal.ch (Mundart-Transkription); Marktvergleich
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SprichMal listet alle KI-Auftragsverarbeiter transparent in den AGB (Abschnitt Auftragsverarbeiter) — eine Kanzlei kann die Kette der Datenverarbeitung prüfen, BEVOR sie das erste Mandatsdokument diktiert.
So funktioniert’s — für Anwältinnen und Anwälte in Schweizer Kanzleien
Sprechen
Aufnehmen oder Datei hochladen — Audio, Video, auch Schweizerdeutsch. Direkt im Browser, ohne Installation.
Dokument erhalten
SprichMal liefert kein Rohtranskript, sondern ein fertig strukturiertes Dokument — Protokoll, Bericht, Brief oder deine eigene Firmenvorlage.
Nachfragen
Mit deinen Dokumenten chatten: nachträglich Fragen stellen, Beschlüsse finden, Inhalte in ein anderes Format giessen.
Rechtlicher Rahmen — kurz und belegt
Die Verletzung des Berufsgeheimnisses (Art. 321 StGB) bleibt auch nach Beendigung der Berufsausübung strafbar; die Einwilligung der berechtigten Person oder eine gesetzliche Grundlage heben die Strafbarkeit auf.
Hinweis: Das ist eine redaktionelle Übersicht, keine Rechtsberatung.
Vertraulichkeit ist bei uns Architektur, kein Marketing
- Schweizer Anbieter: SprichMal wird von der matd ag in Rickenbach SG entwickelt und betrieben.
- Datenhaltung in der EU (Frankfurt), verschlüsselt — deine Aufnahmen und Dokumente gehören dir.
- Kein Training von KI-Modellen mit deinen Inhalten.
- Alle eingesetzten KI-Dienstleister transparent in den AGB gelistet (Abschnitt Auftragsverarbeiter).
Details: Auftragsverarbeiter in den AGB
Häufige Fragen
Founding-Member-Angebot — CHF 299 einmalig statt Abo
Die Aktennotiz ist fertig, bevor das Dossier zu ist
Jedes Klientengespräch erzeugt zwanzig Minuten Nacharbeit — oder eine Lücke in Akte und Leistungserfassung. Diktier die Notiz in zwei Minuten direkt nach dem Termin: strukturiert, hochdeutsch, ablagefertig.