SprichMal für Arztpraxen
Die Krankengeschichte ist das einzige Dokument, das jede Konsultation überlebt — und ihre Führung frisst den Feierabend. Zwischen zwei Patienten bleibt keine Schreibzeit, also wandern die Einträge auf den Abend. SprichMal dreht das um: Der KG-Eintrag wird in der Minute nach der Konsultation gesprochen und ist strukturiert abgelegt, bevor die nächste Person im Zimmer sitzt.
Die Minute nach der Konsultation
Jede Praxis kennt die zwei Dokumentations-Modi: sofort und stichwortartig — oder abends und aus dem Gedächtnis. Beide haben denselben Konstruktionsfehler: Sie behandeln die Dokumentation als Schreibaufgabe, obwohl sie eine Denkaufgabe ist. Befund, Beurteilung, Prozedere sind nach der Konsultation ohnehin im Kopf sortiert — nur der Weg von dort in die Krankengeschichte führt heute über zehn Finger.
Das Nachdiktat verkürzt diesen Weg auf eine Minute: "Herr Brunner, 54, Kontrolle Hypertonie. BD 148 zu 92 unter Amlodipin 5. Compliance gut, keine Beschwerden. Dosis erhöht auf 10 Milligramm, Laborkontrolle Kreatinin und Kalium in vier Wochen, Wiedervorstellung in drei Monaten." SprichMal strukturiert das in deinen Eintragsaufbau — SOAP, eigenes Praxisformat oder als fertigen Textbaustein fürs PIS. Gesprochen werden darf, wie im Sprechzimmer gesprochen wird: Mundart rein, Hochdeutsch raus.
Was das für die Praxis-Rechnung bedeutet
Der Effekt ist keine Marginalie: Wer pro Konsultation vier Minuten Schreibzeit durch eine Minute Sprechzeit ersetzt, gewinnt bei dreissig Konsultationen anderthalb Stunden pro Tag zurück — Zeit, die heute unbezahlt am Abend hängt oder als Lücke in der KG endet. Beides ist teuer: Der Abend brennt die Ärztin aus, die Lücke schwächt Beweislage und Abrechnungssicherheit. Die Dokumentation in der Minute nach der Konsultation ist der seltene Fall, in dem Qualität und Entlastung in dieselbe Richtung zeigen.
Für Berichte gilt die Rechnung doppelt: Ein Überweisungsschreiben, das heute fünfzehn Minuten Tipp- und Formulierarbeit kostet, ist als Diktat in drei Minuten gesprochen — die Struktur kommt aus der hinterlegten Praxisvorlage, der Ton bleibt deiner.
5 Fakten, die nur für Ärztinnen, Ärzte und MPA in Schweizer Praxen gelten
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Seit dem 1. Januar 2026 rechnen Praxen ambulante Leistungen nach dem neuen Tarifsystem aus TARDOC und Ambulanten Pauschalen ab — der Tarifwechsel ersetzt den TARMED und macht die saubere Leistungsdokumentation zur täglichen Abrechnungsgrundlage.
Quelle: BAG — TARDOC und Ambulante Pauschalen (in Kraft seit 01.01.2026)
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Für Ärztinnen und Ärzte gilt das Patientengeheimnis strafbewehrt nach Art. 321 StGB — es erfasst auch Hilfspersonen wie MPA und damit jede Stelle, die Konsultationsinhalte verarbeitet.
Quelle: Art. 321 StGB (SR 311.0), Fedlex
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Eine bundesrechtliche Mindestaufbewahrungsfrist für Krankengeschichten gibt es nicht: Die Fristen stehen in den kantonalen Gesundheitsgesetzen (verbreitet 10 Jahre) — die FMH-Standesordnung verlangt aber eine Aufbewahrung analog der 20-jährigen Verjährungsfrist für Personenschäden (Art. 128a OR, seit 2020).
Quelle: FMH/SAMW-Rechtsleitfaden (Krankengeschichte); Art. 128a OR, Fedlex
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Konsultationen in der Deutschschweiz laufen auf Mundart — medizinische Spracherkennung ist auf Hochdeutsch und Fachterminologie trainiert. SprichMal transkribiert das schweizerdeutsche Nachdiktat und liefert den Eintrag auf Hochdeutsch.
Quelle: Produktfunktion sprichmal.ch (Mundart-Transkription); Marktvergleich
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SprichMal legt die komplette KI-Verarbeitungskette in den AGB offen (Abschnitt Auftragsverarbeiter) und trainiert keine Modelle mit Praxisinhalten — die Praxis kann ihre Datenschutz-Prüfung mit vollständigen Informationen machen.
So funktioniert’s — für Ärztinnen, Ärzte und MPA in Schweizer Praxen
Sprechen
Aufnehmen oder Datei hochladen — Audio, Video, auch Schweizerdeutsch. Direkt im Browser, ohne Installation.
Dokument erhalten
SprichMal liefert kein Rohtranskript, sondern ein fertig strukturiertes Dokument — Protokoll, Bericht, Brief oder deine eigene Firmenvorlage.
Nachfragen
Mit deinen Dokumenten chatten: nachträglich Fragen stellen, Beschlüsse finden, Inhalte in ein anderes Format giessen.
Rechtlicher Rahmen — kurz und belegt
Ob eine Praxis Patientendaten mit einem bestimmten Cloud-Dienst verarbeiten darf, hängt vom kantonalen Gesundheitsrecht, dem DSG und der konkreten Vertragslage ab — diese Seite ersetzt die Prüfung durch die Praxis nicht.
Redaktioneller Hinweis (Datenschutz-Prüfpflicht der Praxis)
Hinweis: Das ist eine redaktionelle Übersicht, keine Rechtsberatung.
Vertraulichkeit ist bei uns Architektur, kein Marketing
- Schweizer Anbieter: SprichMal wird von der matd ag in Rickenbach TG entwickelt und betrieben.
- Datenhaltung in der EU (Frankfurt), verschlüsselt — deine Aufnahmen und Dokumente gehören dir.
- Kein Training von KI-Modellen mit deinen Inhalten.
- Alle eingesetzten KI-Dienstleister transparent in den AGB gelistet (Abschnitt Auftragsverarbeiter).
Details: Auftragsverarbeiter in den AGB
Häufige Fragen
Founding-Member-Angebot — CHF 299 einmalig statt Abo
Der Patient geht — der Eintrag steht
Dreissig Konsultationen heissen heute: eine Stunde KG-Nachträge am Abend. Sprich den Eintrag in der Minute nach der Konsultation — strukturiert, hochdeutsch, bereit fürs PIS. Der Feierabend gehört wieder dir.