Ein einzelner Arztbrief kostet im Schnitt 25 Minuten – täglich gehen dabei bis zu 88 Minuten verloren, wenn die Dokumentation auf den Abend verschoben wird. In Schweizer Arztpraxen kommt dazu: Seit dem 1. Januar 2022 sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, sich an das elektronische Patientendossier (EPD) anzuschliessen, sofern sie neu eine Zulassung zur Abrechnung zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beantragen. Die Dokumentationsanforderungen steigen, der Zeitdruck auch – und immer mehr Schweizer Ärzte setzen deshalb auf Transkription im Gesundheitswesen mit lokalen Voice-to-Text-Lösungen, die Patientendaten-Schutz und EPD-Kompatibilität vereinen.

Das Problem: Zeitdruck und steigende Anforderungen in Schweizer Praxen
Arztbriefe, Anamnese-Protokolle und Befunde gehören zum Praxisalltag – und nehmen jeden Tag wertvolle Zeit in Anspruch. Ein einzelner Arztbrief kostet im Schnitt 25 Minuten. Wird die Dokumentation auf den Abend verschoben, gehen täglich bis zu 88 Minuten verloren – weil Details vergessen werden oder die Konzentration fehlt.
Dazu kommen regulatorische Pflichten: Seit dem 1. Januar 2022 müssen neu zugelassene Arztpraxen in der Schweiz das elektronische Patientendossier (EPD) unterstützen. Seit Juni 2024 gilt die Empfangspflicht für elektronische Arztbriefe über KIM (Kommunikation im Medizinwesen), seit Oktober 2025 die Pflicht, relevante Behandlungsdaten in die elektronische Patientenakte (ePA) einzustellen. Dokumentation muss nicht nur medizinisch korrekt, sondern auch technisch kompatibel und systemkonform sein.
Warum lokale Voice-to-Text-Lösungen im Gesundheitswesen gefragt sind
Transkription im Gesundheitswesen hilft, gesprochene Worte in strukturierte Dokumente zu verwandeln – direkt nach der Untersuchung, ohne Tipparbeit am Abend. Schweizer Ärzte legen dabei besonderen Wert auf lokale Lösungen, die Patientendaten-Schutz und Datensouveränität gewährleisten.
Patientendaten-Schutz: DSGVO und revDSG seit 2023
Patientendaten gehören zu den sensibelsten Informationen. Seit dem 1. September 2023 gilt in der Schweiz das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG), das ähnlich strenge Anforderungen wie die DSGVO stellt. Voice-to-Text-Lösungen für das Gesundheitswesen müssen deshalb klar offenlegen, wo und wie Daten verarbeitet werden.
EU-Hosting in Frankfurt (AWS) wird etwa im Rahmen der DSGVO und des Schweizer revDSG als ausreichendes Datenschutzniveau betrachtet. Schweizer Hosting – also Server-Standorte zu 100 Prozent in der Schweiz – bietet für höchste Anforderungen eine zusätzliche Sicherheit, ist aber nicht in jedem Fall zwingend. Wichtiger ist: kein KI-Training auf Patientendaten, klare Transparenz über die verwendeten KI-Partner und verschlüsselte Datenhaltung.
Use-Cases: Anamnese-Protokolle, Arztbriefe, Befunde
Transkription im Gesundheitswesen ersetzt nicht das ärztliche Urteil, aber sie entlastet bei der Dokumentation. Die häufigsten Anwendungsfälle:
- Anamnese-Protokolle: Direkt nach der Untersuchung das Gespräch diktieren, statt abends Details zu rekonstruieren.
- Arztbriefe: Anamnese, Befund, Diagnose und Therapieempfehlung strukturiert erfassen – manche Lösungen erstellen den Brief parallel zum Gespräch und sparen so bis zu 35 Minuten pro Brief.
- Befunde: Schnell dokumentieren, was in der Untersuchung festgestellt wurde, ohne manuelle Nacharbeit.
Dragon Medical One: Etablierte Lösung, aber teuer und US-basiert
Dragon Medical One ist eine etablierte Spracherkennungs-Lösung für das Gesundheitswesen. Sie versteht medizinisches Fachvokabular auf Deutsch mit hoher Genauigkeit und bietet eine German-Hosted-Variante in Azure-Rechenzentren in Frankfurt und Berlin, die C5-konform und ISO-27001-zertifiziert ist.
Allerdings hat Dragon Medical hohe laufende Kosten: Internationale Benchmarks zeigen Listenpreise von rund 99 US-Dollar pro Monat und User (bei einjähriger Laufzeit) plus eine einmalige Setup-Gebühr von 525 US-Dollar pro User – für kleine Praxen schnell eine Belastung. Dazu kommt: Dragon Medical One wird als Abonnement pro Sprecher verkauft, öffentliche Listenpreise gibt es nicht. Konditionen sind nur über Reseller verfügbar.
Ein weiterer Punkt: Keine Offline-Nutzung möglich, eine stabile Internetverbindung ist Pflicht. Der US-Mutterkonzern Microsoft bleibt trotz deutschem Hosting ein theoretisches CLOUD-Act-Risiko. Für Schweizer Ärzte, die auf Datensouveränität achten, kann das ein Entscheidungskriterium sein.
Schweizer Alternative: sprichmal für medizinische Transkription
sprichmal ist eine in der Schweiz entwickelte Voice-to-Text-Lösung, die auch für die Transkription im Gesundheitswesen konzipiert ist. Der Use-Case «Medical Reports» ist explizit vorgesehen: «Dictate patient notes and receive formatted medical documentation».
Schweizerdeutsch-Support und lokale Verankerung
Ein USP für Schweizer Ärzte: sprichmal versteht auch Schweizerdeutsch – «Works in multiple languages, even Swiss German». Das ist gerade in Praxen mit Schweizerdeutsch-sprechenden Patienten ein praktischer Vorteil, den internationale Lösungen oft nicht bieten.
sprichmal wird von der matd ag in Rickenbach TG entwickelt und betrieben – mit Schweizer Handelsregister-Eintrag und Schweizer Support. Die Datenhaltung erfolgt verschlüsselt in Frankfurt (AWS, EU), verarbeitet nach DSGVO und dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG). Die KI trainiert nicht auf Nutzerdaten – «never trains on your words».
Transparentes Pricing: CHF 0 bis 19 pro Monat
Anders als bei Dragon Medical gibt es bei sprichmal transparente Preise: CHF 0 im Free-Tarif (5 Dokumente pro Monat), CHF 19 pro Monat für unbegrenzte Dokumente im Pro-Tarif. Zum Vergleich: Dragon Medical kostet umgerechnet rund CHF 140 pro Monat im ersten Jahr (inklusive Setup-Gebühr), sprichmal CHF 19 – und das ohne versteckte Kosten oder Reseller-Verhandlungen.
Für Praxen, die erst ausprobieren möchten, ob Transkription im Gesundheitswesen für sie funktioniert, ist der kostenlose Einstieg ein Vorteil: 5 Dokumente pro Monat im Free-Tarif, ohne Kreditkarte, ohne Verpflichtung.
Fazit: Transkription im Gesundheitswesen spart Zeit – und Schweizer Lösungen bieten Datensouveränität
Transkription im Gesundheitswesen ist kein Wundermittel, aber ein wirksames Werkzeug gegen Zeitdruck in Schweizer Arztpraxen. Bis zu 88 Minuten täglich lassen sich zurückgewinnen, wenn Anamnese-Protokolle, Arztbriefe und Befunde diktiert statt getippt werden. Die EPD-Pflicht und steigende Dokumentationsanforderungen machen strukturierte, systemkompatible Lösungen wichtiger denn je.
Schweizer Ärzte, die auf lokale Voice-to-Text-Lösungen setzen, profitieren von Patientendaten-Schutz nach revDSG, Schweizerdeutsch-Support und transparenten Preisen – ohne die hohen Abo-Kosten und US-Abhängigkeit etablierter Anbieter wie Dragon Medical. Werkzeuge wie sprichmal zeigen: Transkription im Gesundheitswesen kann auch aus der Schweiz kommen, web-basiert, schnell und datenschutzkonform.
Unsere Einschätzung
Offenlegung: Dieser Abschnitt ist eine redaktionelle Einschätzung von sprichmal.ch — eine Meinung, die die oben belegten Fakten einordnet, aber keine neuen Fakten oder Zahlen einführt. sprichmal.ch ist selbst Anbieter in diesem Markt; wir vergleichen offen und fair, statt Wettbewerber schlechtzureden.
Aus unserer Sicht als Schweizer Anbieter ist die Wahl einer Voice-to-Text-Lösung für Arztpraxen nicht nur eine Frage der Zeitersparnis, sondern vor allem eine Frage der Datensouveränität. Dragon Medical ist technisch ausgereift und deckt medizinisches Fachvokabular auf Deutsch sehr gut ab – aber die hohen Kosten (umgerechnet rund CHF 140 pro Monat im ersten Jahr), die intransparente Preisgestaltung über Reseller und die Abhängigkeit von einem US-Mutterkonzern (Microsoft) machen die Lösung für Schweizer Kleinpraxen oft unpraktisch.
Wir halten es für sinnvoller, auf lokale oder zumindest europäische Alternativen zu setzen, die Schweizerdeutsch verstehen, nach revDSG und DSGVO arbeiten und kein KI-Training auf Patientendaten betreiben. sprichmal ist dafür ein Beispiel: CHF 19 pro Monat für unbegrenzte Dokumente, kostenlos ausprobieren mit 5 Dokumenten, Schweizer Entwicklung und Support, EU-Hosting in Frankfurt. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch ehrlicher – weil die Datenhaltung und die KI-Partner offen in den AGB stehen.
Unsere Empfehlung: Wer bereits Dragon Medical nutzt und zufrieden ist, sollte bleiben – die Genauigkeit im medizinischen Fachvokabular ist hervorragend. Wer neu einsteigt oder eine günstigere, web-basierte Lösung sucht, die Schweizerdeutisch versteht und in der Schweiz entwickelt wird, sollte sprichmal ausprobieren. Die 5 kostenlosen Dokumente pro Monat reichen, um zu testen, ob Transkription im eigenen Praxis-Alltag funktioniert – ohne Setup-Gebühr, ohne Risiko.
Wenn du ausprobieren möchtest, wie Transkription im Gesundheitswesen konkret in deiner Praxis funktioniert – mit Schweizerdeutsch-Support, EU-Hosting und transparentem Pricing ab CHF 0 – kannst du sprichmal kostenlos testen. in 4 Fragen herausfinden, was SprichMal dir bringt.